Bleistifte – ein langer Weg

Bleistifte sind auf der ganzen Welt beliebt. Ob bei den Kindern oder Erwachsene. Jeder malt und schreibt gerne mit diesem tollen Schreibgerät. Der heutige Bleistift enthält jedoch kein Blei mehr, eine spezielle Graphitmine ist im Holz eingearbeitet. Verwendet wird er heute zum Stenografieren, schreiben, zeichnen und für technische Skizzen aller Art. Der Vorteil an einem Bleistift ist, er lässt sich auch wieder weg radieren. Es gibt kaum ein Schreibgerät, dass keine Spuren mehr hinterlässt, wenn man es wieder wegwischt.

Es gibt aber nicht nur eine Art von Bleistiften auf dem Markt, sondern verschiedene Härtestärken. Die sogenannten Grundstärken sind B, HB, F und H. Die Stärken H und B sind wiederum in neun Stärken eingeteilt. Kleine Unterschiede kann man aber bei den jeweiligen Herstellern bemerken. Nicht alle sind gleich stark. Für technische Zeichnungen, werden in der Regel die mittel harten Bleitifte verwendet. Auf einem rauen Karton oder Papier bleiben harte Stifte länger spitz. Für weiche Zeichnungen, zum Beispiel künstlerischen Projekten, eignet sich eher eine weiche Stärke. Für ganz normale Schreibzwecke, kann man beliebt wählen zwischen einem 3B und H Bleistift.

Heute gibt es verschiedene Arten auf dem Markt. Kaum zu glauben, dass es den wirklichen Bleistift schon vor 5000 Jahren gab. Ägypter waren die sogenannten Entdecker. Sie verwendeten Bambus- und Schilfrohr. Das ganze haben sie mit Blei ausgegossen und schon war das Wunderding fertig.

Im 12. Jahrhundert gab es schon richtige Griffel aus Blei Legierungen. Die Spitzen waren aus Silber. Künstler waren im späteren Jahrhundert die häufigsten Kunden der Bleistifte. Sie verwendeten die Silberstifte zum vor malen. Das schreiben selbst, war jedoch sehr mühsam. Ein präpariertes Papier war ebenso nötig. Heute sind Bleistifte unbedenklich, damals waren sie aufgrund des hohen Bleigehaltes, ziemlich ungesund. Die ersten Bleistiftmacher gab es in Stein bei Nürnberg. Das ganze geschah im Jahre 1726. Da diese Industrie der Wirtschaft sehr gut getan hat, bekam sie sogar einen Schutz der bayrischen Regierung. Im Jahre 1766 wurde die erste Bleistiftfabrik eröffnet. Direkt in Zeltenbach. Die verschiedenen Härtegrade kann man dem Wiener Joseph Hardtmuth verdanken. Er hat im Jahre 1790 Graphitstaub mit Ton und Wasser vermischt. Die Tonmenge hat zugleich den Härtegrad bestimmt. Ein neues Unternehmen wurde gegründet. Das Koh-i-Noor Hardtmuth. Die Erfolgsgeschichte des Bleistift ging aber noch weiter. 1889 hat sein Enkel das ganze verfeinert und es gab mittlerweile 17 Härtegrade. 1795 hat es Nicolas Jacques Contè geschafft, ein neues Mittel zu finden, so dass der Graphit für den Bleistift nicht mehr nötig war. Diese beiden Erfinder, sind so zu sagen die Helden der Bleistifte. Im 19. Jahrhundert verbreitete sich diese Technik um die ganze Welt. Heute bekannte Firmen hatten in dieser Zeit ihre Anfänge Darunter Lyra, Schwan-Stabilo, Saedtler und Faber-Castell. Bleistifte kann man so gut wie überall kaufen. Qualitätsware und verschiedene Härtegrade bekommt man freilich nur im speziell Handel. Das heißt in Schreibwarenläden oder wo es Schulmaterial gibt.

Tabelle für den Härtegrad von Bleistiften und deren Verwendung

Härte
Härte
Verwendung
9B (Black)
sehr weich
Skizzen, Studien, Entwürfe,
künstlerische Arbeiten
8B
7B
6B
5B
4B
3B
weich
Schreiben, Zeichnen
2B
B
HB (Hard Black)
mittel
F (Firm)
H (Hard)
hart
2H
Technisches Zeichnen,
technische Detailpläne
graphische Darstellungen
3H
sehr hart
4H
5H
6H
extrem hart
Lithographie, usw.
7H
8H
9H

";